2016

Der Brogge-Märt feierte am Samstag, 24. September 2016 sein 20-jähriges Bestehen. Das Wetter war perfekt. Nach Nebel am Morgen herrschte am Nachmittag prächtiges Herbstwetter mit Temperaturen über 20 Grad.
Die wichtigsten Infos:
– 120 Marktstände
Strassenkünstler mit Format:
– Lucie und Lucky Loop am Vertikaltuch
– Mathias Romir, Balance-Show, Berlin
– Hilarius Dauag, Rythmus-Instrument

Es dürften weit über 5000 Personen den Markt besucht haben. Die Stimmung war einzigartig.

2015

Der Markt im Jahre 2015 konnte bei herrlichen Wetter durchgeführt werden. Der Besucheraufmarsch war rekordverdächtig hoch.
Im Unterhaltungsprogramm war der „Starjongleur“ und die familiäre Artistengruppe Hoch 4 zu sehen.

2014

2014, es war grandios

Schon am frühen Vormittag zeigte sich die Sonne verwöhnte das Publikum bis zum Sonnenuntergang. Der verregnete Sommer geriet in Vergessenheit.

Die Strassenkünstler Mister M(arcus) aus Salzburg begeisterte genauso wie die die vier jungen Geschwister Hoch4 auf dem Einrad. Hilaris Dauag verzauberte das Publikum mit seinem eigenwilligen Rythmus-Instrument. Viele Stände waren aufwendig und liebevoll geschmückt. Verschiedene Vereine und die einzigartig eingerichtete Zoll-Hütte waren für das leibliche Wohl besorgt. Es waren wohl gegen 5000 Leute, die den Markt besuchten. Das sind alles wichtige Elemente, die den Brogge-Märt einzigartig machen. Die Stimmung war herrlich, was spürbar war.

2013

2013 Ideales Wetters, toller Besucheraufmarsch
Das milde Herbstwetter lockte mehrere tausend Leute an den Markt. Die Stimmung war hervorragend. Die Jugendarbeit Sins war erstmals mit dem Jugendmobil zu Gast. Der aus der Fernsehsendung “Voice of Switzerland” bekannte Sänger Michael Williams begeisterte seine Fans mit seinem Charme und seiner tollen Stimme. Es gab erstmals auch Literatur zu hören. Michael von Orsouw las Texte aus seinem neuen Buch Dufour, Held wider Willen.

2012

2012 mit Charme und Schirm

Es regnete ununterbrochen, sodass aus Gründen der Sicherheit die Show des Einradartisten nicht durchgeführt werden konnte.

2011

2011 Rahmenveranstaltung mit Verleihung des Prix Courage

Am Vormittag verhüllte der Nebel das Marktareal. Um die Mittagszeit besiegte die Sonne den grauen Schleier. Am Nachmittag war es schon fast sommerlich heiss. Bei der Rahmenveranstaltung wurde der Zuger Prix Courage durch den Zuger Regierungsrat Beat Villigeverliehen.

2010

2010 mit Schirme und Charme, denn es regnete den ganzen Tag wie aus Kübeln. Die Strassenkünstler zirkulierten auf dem Gelände und sorgten für heitere Stimmung. Die Beliebtheit des Marktes kam trotz Regen zum Ausdruck und zwar mit Schirm, Charme und Stil.

2009

Am Samstag, 26. September 2009 konnte der Markt bei angenehmen Temperaturen und bei trockener Witterung durchgeführt werden. Der Publikumsaufmarsch war erfreulich gross. Das Restaurant Zollhaus präsentierte sich unter neuer Führung im Armee-Look.

2007

Bei der Durchführung des 10. Marktes am Samstag, 29. September 2007 herrschte prächtiges Herbstwetter. Das Parkplatzangebot musste in Sins erweitert werden, da auf der Zuger-Seite eine grosse Wiese nicht zur Verfügung stand. Ein Elekto-Verteilkasten unter der neuen Brücke über die Reuss geriet wegen eines technischen Defektes in Brand. Der Schaden konnte glücklicherweise schnell behoben werden.

2006

Bei der Durchführung am Samstag, 30. September 2006 regnete es am Vormittag. Rechzeitig um ca. 11.00 Uhr klarte der Himmel auf und es gab wie im Vorjahr einen traumhaft schönen und warmen Herbsttag. Erstmals waren über 100 Marktfahrende zu Gast.

2005

Bei herrlichem Sonnenschein und ungewöhnlich warmen, ja schon fast heissen Temperaturen, fand der Markt am Samstag, 24. September 2005 statt. Während des Marktes wurde ein Gaukler-Festival veranstaltet. Der erste Preis ging an Samuelito, gefolgt von Alexandra Jäggi und der Artisten-Familie Serhanis.

2004

Am Markt vom 25. September 2004 regnete es erstmals den ganzen Tag praktisch ununterbrochen. Trotzdem besuchte viel Publikum den Anlass, was beweist, dass der Markt sehr beliebt ist.

2003

Der Markt im Jahre 2003 konnte bei spätsommerlichen Temperaturen von weit über 20 Grad ausgetragen werden.

2002

Am Donnerstag, 8. August 2002 war das Schweizer Fernsehen auf dem Zollhausplatz zu Gast und übertrug die Sendung „Donnschtig-Jass“ direkt aus Hünenberg. Rund 3000 Besucherinnen und Besucher wollten miterleben, mit welchem riesigen Aufwand Live-Sendungen produziert werden. In den Jahren 1998 und 2002 feierten die Gemeinden Hünenberg und Sins die Bundesfeier gemeinsam auf dem Zollhausplatz.

2001

Auf Grund des tragischen Anschlages vom 27. September 2001 im Zuger Kantonsratssaal, bei welchen vierzehn Politiker ihr Leben lassen mussten, wurde der Markt vom Jahr 2001 kurzfristig abgesagt.
Historisches
Die Fähre bei Sins bildete jahrhundertelang den einzigen Übergang vom Kanton Zug ins Freiamt.

1525 wurde die Fähre zur Mündung des sogenannten Meienberger Baches verlegt. Etwa im Jahre 1620 verunglückten Mönche, die vom Kloster Fahr kamen und Geistliche im Kloster Muri besuchen wollten. Als Dank für die Rettung liessen sie beim heutigen Restaurant Löwen ein Wegkreuz errichten.

1627 ereignete sich ein unerhörtes Unglück. Pfarrgenossen von Hitzkirch befanden sich auf der Heimreise von ihrer Walfahrt nach Einsiedeln. Als sie mitten auf der ziemlich reissenden Reuss waren, riss das Seil der Fähre, das Schiff kippte und vierzig Pilger fanden in den Fluten den Tod.

Brücke 1640/41
Der schreckliche Unfall von 1627 dürfte die Zuger aufgerüttelt haben, sodass sie 1640/41 über die Reuss eine stattliche Holzbrücke als neue Verbindung zwischen dem Freiamt und dem Zugerland schlugen. Die Bauzeit betrug 16 Monate. Michael Speck war der Erbauer, die Kosten betrugen 17000 Gulden. Gegen das Zuger Ufer hin war eine Fallbrücke installiert. Das Zollhaus lag weiter von der Brücke entfernt als das heutige Restaurant Zollhaus, das um 1835 erbaut worden war.

1798
Zur Sicherung des Reussüberganges wurden zur Revolutionszeit auf der Zuger Seite elf grosse Schanzwerke errichtet.

29. April 1798
An diesem Tag stiessen die Franzosen über die Holzbrücke ins Zugerland vor. Auf dem Weg nach Cham erfolgten entsetzliche Plünderungen.

1809 ging man daran, die baufällige Brücke zu erneuern. Der Luzerner Stadtbaumeister Ritter leitete den Neubau der Brücke, dessen Kosten 32000 Gulden betrugen. Ein schweres Eisentor versperrte damals den freien Durchgang.

1847
Beschluss der Tagsatzung: Aufheben des Sonderbundes. Am 6. November 1847 zogen St. Galler Truppen in Sins ein, denen nur zwei Tage später die Brücke kampflos in die Hände fiel. Am 10. November war sie dann wieder von den Sonderbundstruppen besetzt. Als diese jedoch hörten, dass starke feindliche Kräfte im Anmarsch waren, wurde die Sprengung befohlen.
Artilleriehauptmann Graf Schweinitz liess vormittags um 10.00 Uhr einen mit Sprengstoff beladenen Wagen auf die Brücke fahren und brachte sie zur Explosion. Diese vermochte jedoch nur die zugerische Seite der Brücke zu zerstören, was auf die Bauweise von 1809 zurückzuführen war. Durch die Explosion wurde das damalige Zollhaus (das heutige Riegelhaus) in Hünenberg ebenfalls zerstörrt

1852
Nach Plänen der Zürcher Baumeisters Stadler wurde die Brücke nach der Sprengung wieder instandgestellt. Man hielt sich nicht mehr an die ursprüngliche Bauart, sodass die beiden Brückenhälften unterschiedliche Konstruktionen aufweisen. In der Mitte der Brücke sind die unterschiedlichen Holzkonstruktionen deutlich erkennbar. Da der Kanton Zug für die Sprengung der Brücke mitverantwortlich war, musste er fortan auch den Unterhalt für den Aargauer Teil der Brücke übernehmen. Diese Regelung gilt übrigens noch heute.

Maitli-Markt
Alljährlich im Mai traf sich die „Gegend“ zum Maimarkt auf der Reussbrücke. Im Volksmund sprach man vom „Maitlimarkt“, weil manche Freundschaft oder Partnerschaft hier ihren Anfang fand. Zirka 1860 soll der Markt zum letzten Mal stattgefunden haben. Viele Fuhrwerke fuhren vom Freiamt her über die Brücke zur Milchsüüdi in Cham.
Im Winter sausten Schlittengespanne darüber. Der alte „Zoller“, Jakob Burkhardt, musste karrettenweise Schnee hineinführen und in die Fahrbahn schaufeln. Die Brücke war damals mit Petrollampen beleuchtet.
1945 wurde der gedeckte Gehweg beigefügt.

1948 wurde die Strasse asphaltiert.
Der Verkehr nahm mit der verstärkten Mobilisierung in den sechziger und siebziger Jahren stets zu. Bevor die Autobahn A2, Basel-Luzern-Gotthard eröffnet wurde, fuhren tausende Transitreisende auf der Nord-Südachse auf ihrem Weg von Deutschland nach Italien über die Holzbrücke.

Für Lastwagen wurde eine Gewichtsbeschränkung auf 20 Tonnen und für Anhängerzüge auf 28 Tonnen erlassen.

1996 die neue Brücke 
Das Warten vor der Barriere und der Brücke wird Geschichte. Ende September wurde die neue Brücke dem Verkehr übergeben und die schöne, alte Holzbrücke darf nun wieder ruhiger von vergangenen Zeiten träumen.
Im Rahmen der grossen Eröffnungsfeierlichkeiten, bei denen auch Bundesrat Kaspar Villiger zu Gast war, wurde auf der Brücke und beidseits der Reuss ein Markt durchgeführt. Seither wird alle Jahre am letzten Samstag im September der sehr beliebte „Brogge-Märt“ veranstaltet. Der nostalgische Markt zieht sehr viele Besucherinnen und Besucher an.

2015
Die angenehmen Temperaturen, die zeitweise aufkommende Bise und die Sonnenstrahlen am Vormittag sorgten für den perfekten Rahmen am Markt. Der Besucheraufmarsch war höchst erfreulich und es haben sich schätzungsweise 5000 Personen zur Reussbrücke begeben.
Das Parkplatzangebot war auf Grund der fehlenden Kapazitäten auf der Hünenberger Seite etwas knapp, aber es war stets ausreichend. Das Rahmenprogramm war interessant und abwechslungsreich gestaltet. Geschätzt wurde der Spielbus für Kinder oder die vielen gut Beizlis mit ihrem „gluschtigen“, kulinarischen Angebot. Viele Stände waren kunstvoll gestaltet und wegen des breiten handwerklichen Angebotes am Maktes, sagte einige Leute, dass sie den „Brogge-Märt“

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als einen dern schönsten Markt empfinden.